


Das BRK hat das Ziel, Kräfte an einem zentralen Standort im Landkreis zu bündeln und dadurch Synergieeffekte zu heben. Gleichzeitig ermöglicht das Gelände mit rund 13.000 qm in Schweinfurt, Franz-Schubert-Straße 5 - 7, mögliches Wachstum, um den Aufgaben gerecht zu werden. Die beiden auf dem Grundstück befindlichen Gebäude sollen im Bestand renoviert werden. Schwerpunkt ist das Gebäude 251 für die Nutzung zu ertüchtigen und das Gebäude 252 für Lagerflächen, Werkstatt und Garagen zu nutzen.
Die BRK-eigene Liegenschaft in der Niederwerrner Straße 13 in Schweinfurt wird die Rettungswache sowie die Garage der Wasserwacht weiterhin beinhalten.
Um die ehrenamtlichen Helfer für einen Einsatzfall auch gerüstet zu haben, sind umfangreiche Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten notwendig.
Für Soziale Angebote / Bildung / Wohlfahrtspflege mit den dazugehörigen Diensten werden Flächen im Gebäude 251 für Büros, Ausbildungs- und Gruppenräume, Funktionsräume, wie z.B. eine Küche, Fahrzeuggarage, Lagerräume oder auch Parkflächen für Besucher und ehrenamtliche Helfer benötigt.
Derzeit sind 70 Fahrzeuge (inkl. Anhänger) in unseren verschiedenen Diensten aktiv – 18 Fahrzeuge verbleiben an dezidierten externen Standorten, 48 Fahrzeuge finden im neuen Rotkreuz-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Resilienz in Schweinfurt Platz.


Leitung / Führung in Krisen und Katastrophen
Mit diesem Punkt wollen wir die Umnutzung von Prozessen und Räumlichkeiten in einem Krisen- oder Katastrophenfall darstellen.
Grundsätzlich kann der geneigte Leser davon ausgehen, dass die gesamte Organisation des Roten Kreuzes grundsätzlich darauf eingestellt ist, in Notlagen zu helfen.
Küche wird multifunktional genutzt
Die bestehende Küche, welche im Normalfall die Bildungsangebote und die Menüservicedienste bedient, wird für die Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften erweitert. Hierzu kann die Feldküche an die Räume der Küche bereits vorbereitet aufgebaut werden und damit die Kapazität massiv erhöhen.
Cafeteria versorgt Angehörige von ehrenamtlichen Einsatzkräften
Um einsatzfähig zu bleiben stellt sich die Frage, wie die Familien der Einsatzkräfte in einer besonderen Notlage versorgt sind. Unversorgte Familien werden vermutlich eine größere Unterstützung durch z.B. den Familienvater benötigen, wodurch die Anzahl der ehren- oder hauptamtlichen Einsatzkräfte negativ betroffen sein wird. Daher ist das Angebot der Versorgung von Familienangehörigen ein wichtiger Bestandteil des gesamten Konzeptes.
Läden unterstützen betroffene Bevölkerung
Die Rotkreuz-Läden unterstützen in einer Notlage kostenfrei betroffene Familien mit Kleidung, Hausrat und Möbeln aus derem Fundus als Erstausstattung.