· Pressemitteilung

Sanfter Start in die Natur: So gelingt die Eingewöhnung im BRK-Waldkindergarten Üchtelhausen

Der Eintritt in den Kindergarten ist für jedes Kind ein bedeutender Schritt. Er markiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und legt die Basis für Wohlbefinden, Vertrauen und gemeinsames Lernen. Im BRK-Waldkindergarten Üchtelhausen erhält dieser Übergang besondere Aufmerksamkeit – mit einer Eingewöhnung, die professionell begleitet, individuell gestaltet und liebevoll umgesetzt wird.

Individuell, achtsam und orientiert am Kind

Der BRK-Waldkindergarten orientiert sich an anerkannten Eingewöhnungsmodellen, setzt jedoch bewusst auf einen flexiblen und bedürfnisorientierten Ansatz. Denn jedes Kind ist anders, jede Familie bringt ihre eigene Situation mit – und darauf reagiert das Team mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.

1. Emotionale Sicherheit – der wichtigste Anker

Trennungssituationen können herausfordernd sein. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen Gefühle von Kindern und Eltern ernst und begleiten sie sensibel. Indem sie Emotionen benennen und Sicherheit vermitteln, schaffen sie eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich Kinder gesehen und verstanden fühlen.

2. Vertrauen als Fundament

Eine gelingende Eingewöhnung entsteht dort, wo Eltern und Fachkräfte gemeinsam als verlässliche Partner auftreten. Wenn Eltern Vertrauen zeigen, fällt es den Kindern leichter, sich zu öffnen und neue Bindungen aufzubauen.

3. Eine feste Bezugsperson für Stabilität

Jedes Kind erhält eine pädagogische Bezugsperson, zu der es in der Eingewöhnung eine natürliche Nähe entwickelt. Diese Person bietet Orientierung, Halt und Verlässlichkeit – besonders in den ersten Tagen von unschätzbarem Wert.

4. Eltern als aktive Begleiter

Im BRK-Waldkindergarten werden Eltern eng einbezogen. Ihre Beobachtungen, Fragen und Bedürfnisse finden Gehör. Durch den kontinuierlichen Austausch wird der Übergang für das Kind so sanft und sicher wie möglich gestaltet.

5. Schritt für Schritt ankommen

Die Eingewöhnung folgt einem klaren Ablauf:

  • Zu Beginn bleibt ein Elternteil vier bis fünf Tage beim Kind.
  • Eine erste, kurze Trennung findet statt, sobald das Kind bereit ist – meist am fünften oder sechsten Tag.
  • Die Bezugsperson begleitet das Kind dabei einfühlsam und stärkt es in der neuen Situation.

Die Dauer der Eingewöhnung wird stets individuell angepasst. Manche Kinder weinen, andere wirken gelassen – jedes Verhalten ist normal und wird respektvoll begleitet.

6. Gemeinsam wachsen – die Rolle der Kindergruppe

Die bestehende Gruppe spielt eine wichtige Rolle: Durch Beobachten, Mitmachen und erste kleine Kontakte finden neue Kinder leichter ihren Platz. Die Gemeinschaft bietet Orientierung und zeigt: Du bist willkommen bei uns.